Freeletics – Grundlagen eines aktuellen Hypes

24. November 2014 - Fitness

Der ein oder andere hat es ja schon mitbekommen, bzw. konnte meinen Ausführungen nicht aus dem Weg gehen. Ich habe mich die letzten 17 Wochen mit Freeletics beschäftigt. In einer kleinen Artikelserie möchte ich nun meine Erfahrungen und meine Meinung dazu teilen.

Der erste Artikel soll zunächst das Konzept erklären. Weiter geht es dann mit den Vorteilen und Nachteilen die Freeletics mit sich bringt. Natürlich werde ich auch auf meine persönlichen Erfolge, oder wie es im Freeletics-Kontext heißt, meine „Transformation“ eingehen. Später wird es dann auch noch einen Artikel zum Thema Ernährung geben, aber dazu benötigt es noch etwas Empirie.

Freeletics wurde 2012 an der TU München „erfunden“ und später als eigenständige Firma ausgegründet. Mittlerweile gibt es mehr als 2 Millionen Freeleten weltweit. Freeletics ist dabei aber nicht wirklich neu, sondern kombiniert bekannt Elemente:

  • Funktionelles Training – als Ganzkörperworkouts die mehrere Muskelgruppen gleichzeitig belasten (im Gegensatz zu isolierten Gewichtsübungen)
  • Hochintensitätstraining/ Hochintensives Intervaltraining – als kurze (weniger als 45 Minuten), aber intensive Workouts bis zum Muskelversagen
  • Eigengewichtstraining – keine Gewichte, kein Material (außer gelegentlich eine Klimmzugstange und Yoga-Matte)
  • Zirkeltraining – die Workouts selbst sind auf mehrere Runden mit wiederholenden Übungen ausgelegt
  • Lauf- und Sprinteinheiten – als Ergänzung des Ausdauerschwerpunktes

Aus diesen Vorüberlegung gibt es auch bei den eigentlichen Übungen keine Überraschungen: Liegestütze, Klimmzüge, Kniebeuge und auch die u.a. aus dem Crossfit/Calisthenics bzw. dem Schulunterricht bekannten Burpees/ Erweiterten Hockstrecksprünge/ Kombisprünge dürfen nicht fehlen.

Sowohl die einzelne Übung, als auch die komplexen Workouts werden in Standard, Ausdauer und Kraft unterteilt und so reicht die Spanne

  • vom Knieliegestütz, über den normalen Liegestütz zum einhändigen Liegestütz;
  • oder negativen Klimmzügen, normale Klimmzüge und als Kraftvariante die Muscle Ups (Klimmzug in den Stütz);
  • oder Crunches (Bauchpressen), Situps (Rumpfheben) und letztendlich Toes-to-bar an der Klimmzugstange;
  • etc.

Die Übung sind alle recht dynamisch interpretiert, das beste Beispiel sind hier die Klimmzüge (Kipping Pullups statt Strict/Deadhang Pullups). Schwerpunkt liegt immer auf der Benutzung des ganzen Körpers und die Vermeidung isolierter Übungen.

Wo die Workouts im Crossfit weibliche Vornamen erhalten, und dort ja ggf. auch mit Gewichten ausgeführt werden, müssen für Freeletics die griechischen Götter her halten. Das Workout, das jedem Einsteiger erst mal klar machen soll, dass es jetzt ernst wird, ist Aphrodite: eine Pyramide aus 50-40-30-20-10 Wiederholung aus Burpees, Kniebeugen und Situps. Für die 450 Wiederholungen kann man dann je nach Ausgangsfitness auch mal gut eine dreiviertel Stunde und im Einzelfall auch deutlich mehr einplanen.

Das Erfolgskriterium am Anfang heißt ganz klar durchhalten, später geht es dann darum die Übung sauber (wie in den Videos) auszuführen und sich „einen Stern geben“ zu können und in letzter Instanz geht es um die Zeit. Das alles wird mit der Freeletics App bzw. Website getrackt und dort auch mit den Freunden und Followern verglichen. Dazu dann im nächsten Artikel über die Vor- und Nachteile und einigen Kritikpunkten mehr.

Wer es mal mit dem Coach probieren möchte (Gutschein) oder in der gratis Variante und/oder moralische Unterstützung braucht, darf mir gerne folgen. Ich stehe mit Klarnamen in der App.

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